N°1901 Recher

Recher

Das aus den der 90er Jahren stammende Einfamilienhaus der Familie Recher befindet sich inmitten weiterer Einfamilienhäuser in einem ruhigen Wohnquartier im Westen von Bonaduz. Das Einfamilienhaus ist umgeben von einem kleinen Garten. Dieser Gartenbereich ist durch eine geschickte Anordnung ein attraktiver Aufenthaltsort für die Familie im Freien geworden. Der Umschwung besteht aus Hecken, Bäumen und einer angebauten Pergola im Süden, sowie einem Wasserbecken, eingerahmt mit Plattenbelägen und einem Holzrost.
Der Wunsch der Familie war es, das Erdgeschoss bestehend aus einer Küche mit kleiner Essecke, einem grossen Wohn- und Essraum, sowie einem Eingangsbereich und einer kleinen Dusche neu zu gestalten. Insbesondere war es ein Anliegen die Küche zum Essraum zu öffnen und dem Wohnraum mehr Behaglichkeit zu verleihen. Auch sollte der Bezug von innen zum schönen Garten verbessert werden. Im Dachgeschoss befinden sich drei Zimmer und ein grosses Bad. Hier war es vor allem wichtig, dem Badezimmer mehr Qualität zu geben, und das räumliche Gefühl in diesem überhohen Raum zu verbessern. In allen Innenräumen sollte ausserdem Wert gelegt werden auf natürliche und gesunde, nachhaltige Materialien.
Die Umstrukturierung im Wohngeschoss führte dazu, dass das Entrée nun ein klar definierbarer Ort der Ankunft ist, von wo man nicht nur die Wohnräume über einen Durchgang erreicht, sondern auch die Treppen nach oben und unten führen, und das Badezimmer angeordnet ist. Das Entrée ist mit seiner Holzverkleidung und dem eingezogenen Hauseingang dadurch ein einladender Ort für die Bewohner und Besucher geworden. Von hier aus erreicht man über einen grosszügigen Durchgang den Essraum mit integrierter Küche. Dieser langgezogene Hauptraum ist von morgens bis abends sonnendurchflutet und öffnet sich sowohl zur Terrasse, zum Wasserbecken, als auch zum gedeckten Sitzplatz hin. Über einen zweiten Durchgang erreicht man vom Essraum aus das eher zurückgezogene und etwas introvertiert gestaltete Wohnzimmer mit Ofen. Wenige Eingriffe in die konstruktiven Elemente der Wände ergeben hier ein gänzlich andersartiges Erleben der Wohnatmosphäre.
Alle Oberflächen wie Böden, Wände und Decken wurden mit neuen Materialien versehen. Weissputzdecken, eingefärbte Lehmputze und ein mineralischer Spachtelboden verleihen den Räumen zusammen mit den neuen Lärchenfenster und den eingesetzten Holzverkleidungen eine sanfte, natürliche Ausstrahlung. Das Wohnzimmer ist mit seinem Lärchenholzboden ein Ort des Rückzugs und der Ruhe geworden. Auch im Dachgeschoss wurden durchwegs Lärchenholzdielen und Lehmputze eingesetzt. Die beiden Badezimmer im Erdgeschoss und Dachgeschoss wurden an den Wänden und Böden mit satten, dunklen Spachtelbelägen versehen, und erscheinen in Kombination mit den astreinen Lärchenholzmöbeln sehr edel und stimmungsvoll.

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